St. Marx für Alle

St. Marx für Alle

Kommt eine zweite Stadthalle?

Es geht um eine zweite Stadthalle am Gelände des ehemaligen Schlachthofs St. Marx.
Die Wien Holding, im Eigentum der Stadt Wien, hat die Firma CTS Eventim
mit der Errichtung und dem Betrieb der neuen Halle beauftragt und leistet einen Zuschuss
für die neue Halle von 215 Millionen Euro.

Kurz gesagt: Die Stadt Wien vertreibt die Initiativen vom Bündnis
„St. Marx für Alle“,
um einem privaten Unternehmen 215 Millionen Euro Steuergelder zu schenken.
Paradox, wenn man bedenkt, dass auch die Wiener Stadthalle von der Wien Holding betrieben wird.
Die Konkurrenten reich beschenken scheint das Motto des damaligen Stadtrats und nunmehrigen
S1-Ministers Peter Hanke zu sein.

Das Bündnis
„St. Marx für Alle“
brachte im Frühjahr eine umfangreiche Petition ein:

→ https://petitionen.wien.gv.at/

Bemerkenswert ist die Stellungnahme der SPÖ Landstraße:


„Im Fall des Marx-Hallen-Areals ist eine Bürger:innenbeteiligung zur Flächengestaltung leider nicht möglich,
da es sich nicht um öffentliches Eigentum handelt.“

Das ist keine billige Ausrede – das ist schlicht falsch.
Die Wien Holding gehört der Stadt Wien und damit auch das Gelände.
Demokratiepolitisch würde das bedeuten, dass die Auslagerung der Wiener Betriebe und die Verwaltung
stadteigener Grundstücke nur dazu dienen, Machenschaften der demokratischen Kontrolle durch den
Gemeinderat zu entziehen.

Das ist die Firma CTS Eventim:

  • KPS Stiftung – Klaus-Peter Schulenberg: 38,8 %
  • BlackRock, Inc.: ca. 6,33 %
  • The Vanguard Group, Inc.: ca. 2,6–2,67 %
  • FMR LLC: ca. 2,53 %
  • Massachusetts Financial Services Co.: ca. 1,65 %
  • Norges Bank Investment Management (Norwegen): ca. 1,63 %
  • JP Morgan Asset Management: ca. 1,48 %

Mehr Infos:

linktr.ee/stmarxfueralle

CTS Eventim Bild